10 März 2026

Album Reports

Matador (CND, UK) - Above, Below and So




Many thanks to my Bandcamp algorithm for suggesting this masterpiece. Never heard about this band who moved from Canada to the Uk. Despite my penchant for 3-minute rock 'n' roll songs, my brain craves unpredictable, dynamic music that caters to my tastes with bands like Tool, Amenra, Morne, Communic, Soen, Toundra, and others. This year I discovered the Catalan band Syberia and immersed myself in their walls of sound; what the Canadian band Matador achieves with their latest album borders on genius, a keen sense for the perfect balance of vocals, heaviness, and rhythm. It's an album that leaves you increasingly curious and simultaneously speechless with each listen, because every song is such a multi-layered composition. There are multiple harmonic and parallel guitar tracks layered on top of each other, twin guitar hooks, rhythms beyond 4/4 time, symphonic guitars—it's as if you're picking the best bits from a five-star buffet.

01 März 2026

Album Reports

Eleanore (GER) - Between here and anywhere





I've had this band on my radar since 2023 because they deliver such wonderful acoustic time capsules of the 90s, without major compromises, everything perfectly balanced with Olli's unmistakable voice, which sadly fell silent far too soon. This album is therefore the "Highway to Hell" album for this band from Emden.

Everything just fits perfectly on this record; the songs have the right intensity, the right groove, and the right timing for the changes in dynamics, mood, or rhythm. The band has significantly improved upon their musical idols; they've eliminated the sometimes pointless jams of Kyuss, and if it's supposed to rock like "Fu Manchu," then the song rocks continuously like "Rail Tracks." If it's supposed to be gritty, then there's a top-notch sludge track like "Oh Lord." These few examples show that the band has a clear vision of the direction their music should take. It would be great to see the band playing some open-air festivals in southern Germany this summer.

27 Februar 2026

We Stood Like Kings (BEL) - Assassins



 I actually hate the sound of a piano because it lacks midrange frequencies and the sound is thin despite the instrument's immense weight. It actually makes me aggressive, except for Elton John's "Song for Guy." The Belgian band "We Stood Like King" uses the piano as the lead vocalist, much like Brian Johnson of AC/DC is the saxophone in a blues-rock band. And you know what? This damn piano plays such beautiful melodies within this sometimes brutal sound, which, in my opinion, will be far too big for the stages this fantastic band will have to play on for the next two or three years. This is music that belongs in old cinemas, with the piano in the auditorium, the band on stage, and black-and-white silent films projected behind them. And we, the spectators, sit in plush armchairs, our neck muscles aching with fear, staring spellbound at this band that manages to create a complete mixtape in just four minutes. It's a shame we have to wait until 10th of April for the full album.


20 November 2025

Heavystoned about...

"Sultans of Swing" - Dire Straits 



Vor ein paar Tagen stieß ich auf YouTube auf einen kurzen Clip über die Geschichte von „Sultans of Swing“, meinem absoluten Lieblingssong seit 1978. Ich war damals zwölf Jahre alt, als ich 1978 im lokalen UKW-Radio von der Sendung „Pop Shop“ hörte. Die lief, so weit ich noch weiß, sonntags von 19 bis 20 Uhr. Die Hörer konnten per Postkarte für ihre Lieblingssongs in den Charts abstimmen. Die Songs blieben zehn Wochen lang in den Charts, stiegen und fielen, danach wurden sie durch Neuvorstellungen ersetzt. Um 1978 trotzten so großartige Songs wie „Nice and Sleazy“ von The Stranglers, „Driver's Seat“ von Sniff ´n' the Tears, „Are Friend Electric“ von Gary Numan und andere dem grassierenden Disco-Fieber. Dann stieg „Sultans of Swing“ in die Charts ein, und ich hörte mir die Geschichte des Songs mit großer Aufmerksamkeit an. Ich nahm den Song auf Kassette auf und kaufte mir kurz darauf das Debütalbum von Dire Straits, während meine Klassenkameraden Smokie, Bibi Blocksberg oder gar keine Musik hörten. Dieser Song begleitet mich seit 1978, und ich gehe der Frage nach, was ihn so besonders macht. 

Mark Knopfler erzählt die Geschichte einer Band, die abseits der großen Bühnen spielt und dennoch mit unglaublicher Leidenschaft dabei ist. Mark Knopfler schrieb den Text, nachdem er eine Jazzband in einer kleinen Bar in Süd-London gehört hatte. lyrics-video Der trockene Snare-Schlag klingt wie das Schlagen einer Filmklappe. Danach beginnt der Film. Der Erzähler führt uns einem Kameraauge gleich mit you, dem unpersönliche "man" im Englischen. Den Soundtrack dazu liefert Mark Knopfler und seine Band. 

Text

Auf der dokumentarischen Ebene funktioniert der Text wie ein kurzer Film: Ein Erzähler läuft durch eine Stadt, hört Musik, betritt eine Bar, sieht eine Band. Diese Ebene ist realistisch, schnell journalistisch. Auf dieser Ebene baut sich der Rest auf, wie die soziale Ebene. Die kleine Band steht als Gegenwelt zur Industrie. Die „Sultans“ stehen für echte Hingabe und nicht für Show, für Handwerk statt Inszenierung. Hier kommt die ironische Ebene ins Spiel – großer Name, kleine Bühne. Der Bandname „Sultans of Swing“ ist also bewusst übertrieben. Die Ironie ist mild, aber deutlich. Die Musiker sind keine „Sultane“, sondern ganz normale Leute, müde, etwas ausgebleicht, aber ehrlich. Wir sind in all unseren Tätigkeiten „Sultans of Swing“, weil wir sie auf unsere eigene, unvergleichliche Art machen und in den seltensten Fällen jemand dabei zuschaut. 

Das eröffnet eine philosophische Frage: Was ist der Wert von Kunst, bzw. von Handeln, wenn es niemand sieht? Die Antwort des Songs ist einfach, denn die Qualität liegt im Tun selbst, was eine schnelle stoische Einsicht ist. 


Die rebellische Ebene des Songs

ist Punk ohne Punk, da die Einstellung der Band in der Bar antielitär, eigenständig und frei von Glamour ist. Genau das ist Punkdenken, ohne dass der Song punkig klingt. Hier entsteht eine ästhetische Spannung zwischen Form und Inhalt; Klanglich sauber – inhaltlich trotzig. Was auch zu Dire Straits passt; eine Band, die ohne Gimmicks bei ihren Bühnenshows auskamen und deren Bandname "Notlage" bedeutet. 

Die narrative Ebene – Figuren als Symbole 

 „Guitar George“ und „Harry“ sind nicht einfache Personen, sie sind Archetypen, aus der eigentlich die Musikszene besteht: zum einen der erfahrene Musiker, der alles kann und der Arbeiter, der nachts seine Leidenschaft lebt. Beide Figuren stehen durch ihre Kunst für Authentizität, Routine und gleichzeitiger Hingabe. Das ist vielleicht das Punkigste überhaupt, weil es Punk im Herzen und nicht im Sound ist. Philosophisch betrachtet ist dies ein zentraler existenzialistischer Gedanke, da sich die Band nicht durch äußere Umstände oder gesellschaftliche Anerkennung definiert, sondern durch ihr eigenes Tun. Ihre Identität entsteht im Moment des Spielens. Dazu zeigt der Song eine pragmatische Sichtweise auf Kunst auf. Musik ist hier kein Mythos, sondern ein Handwerk. Die Wahrheit entsteht im Tun, nicht in der Theorie. Knopflers klarer Gitarrenton, frei von Effekten und Überladung, passt genau dazu. Im Minimalismus des Sounds und dem skizzenhaften Text zeigen sich philosophische Richtungen wie ästhetischer Minimalismus und Zen-Buddhismus. 

Die metamusikalische Ebene 

Der Erzähler und Beobachter (das „you“) vermittelt neutral zwischen Realität und Bedeutung. Durch ihn wird klar, dass der Song selbst ein Kommentar darüber ist, wie man Musik sieht: als Zuschauer, als Künstler, als Kultur oder als Erlebnis. Als Zuschauer und Musiker hat man dieses Kurzfilmskript, das uns Mark Knopfler mit „Sultans of Swing“ liefert, bewusst erlebt. Das Erlebnis ist Teil unserer Kultur, die Protagonisten eines „Sultans of Swing“-Moments zu respektieren. Dies gelingt den betrunkenen jungen Männern in ausgebeulten Hosen und Plateauschuhen in dieser Bar nicht, weil die sich einen Dreck um diese Band scheren, die nicht das spielt, was die Jungs Rock´n Roll nennen. So gelingt es uns heute nicht, auf Sorgfalt, Tiefe, Hingabe und Freude an Handarbeit zu respektieren. Im Vordergrund stehen Lautstärke, Branding, Reichweite und Geschwindigkeit. In diesem Punkt mahnt uns der Song mit seinen umfassenden Anspielungen und Ebenen, auf was es wirklich ankommt. 

Sound 

Der Sound ist bewusst klar, trocken, ohne Glamour, Verzerrung, Effekte, Bombast. Der Song klingt so „klein“, wie der Raum ist, den er beschreibt. Dieser Minimalismus schafft Nähe. Er macht die Bar sichtbar, hörbar, fühlbar. Knopfler spielt ohne Plektrum, nur mit den Fingern. Das erzeugt: Wärme, Klarheit und Direktheit. Das ist eine antivirtuose Virtuosität – technisch stark, aber völlig unaufdringlich. Es passt zur Band in der Bar, die nicht protzt, sondern einfach spielt. Der Rhythmus ist ruhig, schnell, schwebend. Er drückt ein Lebensgefühl, das aus einer Mischung aus Routine, Alltag und der einfachen Freude am Tun besteht. Für Menschen, die Musik nicht als Spektakel, sondern als Teil ihres Lebens verstehen. 

Zur Entstehungszeit waren Punk und Disco die großen Trends. Punk war laut und roh, Disco glamourös und (über)produziert. Dire Straits verweigerten sich beiden Extremen, was im Sound hörbar ist. Trotz ihrer damaligen Lebensumstände – daher der Name Dire Straits (Notlage) spielten sie zurückgelehnt, präzise, kontrolliert und bodenständig. Das ist eine Form der leisen Rebellion, die zur Punk-Attitude des Textes passt – nur ohne Lärm, passend zur Idee, dass Musik ein Handwerk ist, nicht ein Spektakel. 

Das Solo im letzten Drittel ist nicht protzig, sondern erzählerisch. Im Solo hebt sich der Song aus seiner kleinen Bar heraus und öffnet einen Raum, der größer ist als die Szene selbst. Knopfler spielt Linien, die nicht enden, sondern kreisen und weiterlaufen, als würden sie über den Takt hinaus atmen. Nichts daran ist laut oder demonstrativ – gerade dadurch entsteht ein Gefühl von zeitloser Weite. Das Solo wirkt, als hätte es kein Ziel, keinen Abschluss und keinen Druck, etwas beweisen müssen. Es entfaltet eine fast philosophische Gelassenheit. Es ist Musik, die einfach existiert und sich selbst genügt. So entsteht der Eindruck einer stillen Unendlichkeit: ein Moment, der nicht abgeschlossen wirkt, sondern offenbleibt, wie eine Linie, die weitergeht, auch wenn der Song schon endet. 

Für mich ist der Song Ausdruck meiner Bodenständigkeit, die jegliche Ideologie, jedes Marktschreierische, jede Vereinnahmung ablehnt. Der Song liefert Taten; wir machen, also sind wir. Dieser Song hat also seit 1978 meine intuitive Ablehnung gegen alle möglichen Tendenzen und Strömungen geprägt. Gleichzeitig passte ich auch nirgends dazu. Dieses Gefühl thematisierte das Buch "Der Fremde" von Albert Camus, was wir in der 11. Klasse um 1982, 1983 auf französisch laßen und auch den Film sahen. Das wird eine andere Story werden.

12 Mai 2025

Live Reports

¡Pendejo!, 8.5.2025, KuBa, Jena

In 2010, my wife brought home a Spanish Metal Hammer, or was it a Spanish rock magazine, in which "Cantos à la vida" by a band called !Pendejo! was reviewed. We were able to listen to it on their MySpace account at the time, and from then on, they became one of our favorite bands. Unfortunately, we haven't been able to see this band live for 15 years. After living in Spain for 10 years and thus understanding most of their humorously exaggerated, urban macho lyrics, it was Pastuso's body language and passion on stage that touched us and showed us where our emotional home actually lies during the concert. That's how we ended up dancing and crying to the song "Hasta el Final."
Not only is the band our emotional home, but they are an incredibly groovy, heavy monster that moves through deep tones and mows down everything in its path. And even a song like Iron Maiden's "Wrathchild" that's essentially impossible to cover becomes a !Pendejo! song, both musically and lyrically. The rush for merchandise after the concert was entirely understandable, and for the band, it was a good start to their Eastern European tour.
An interesting advance note was that this tour for the Dutch band was made possible with financial support from the Dutch Ministry of Arts, Culture and Science. The same thing exists in France and Spain, but not so much in Germany.
































14 Juni 2023

Heavystoned about...

Steffen Weigand, My Sleeping Karma, 1971 - 2023



Wir hörten My Sleeping Karma zum ersten Mal auf dem Hellfest 2011 in einem 30-minütigen Slot von 11:30 bis 0:00 Uhr. Wir hatten diese Art von Musik noch nie zuvor gehört und waren fasziniert von der schwebenden Schwere dieser Musik. Also besuchten wir sie ein halbes Jahr später im Münchner Feierwerk. Dasselbe wiederholte sich 2013; erster Auftritt auf dem Hellfest, ein halbes Jahr später im Feierwerk. Wir kamen langsam mit allen Mitgliedern in Kontakt und Steffen hatte dieses Gespür für das Ganze, was Musik und das, was Musik hervorbringt, angeht. Eigentlich war er der Schlagzeuger, mit dem ich einmal in meinem Leben spielen wollte.

 

Der Kontakt und die Gespräche waren aufgrund der Konzerte und der Umgebung, in der wir My Sleeping Karma trafen, immer zu begrenzt. Aber diese 10 oder 15 Minuten waren immer intensiv und gefühlvoll, egal wo wir My Sleeping Karma sahen.

 

Ich habe die positive Kraft der Musik von My Sleeping Karma immer wieder bewusst wahrgenommen. Zum Beispiel 2016, als ich einer Freundin zu ihrem 50. Geburtstag ein selbstgebranntes „Best of“ schenkte. Normalerweise malte sie Mandalas, und mit „My Sleeping Karma“ konnte sie akustische Mandalas hören. Nach zwei Liedern war sie völlig überwältigt, beruhigt und gleichzeitig motiviert. Oder der Oberkellner in einem Sushi-Restaurant in Lissabon 2019; er spielte entspannende Musik, und ich schenkte ihm eine YouTube-Playlist, und er war total verrückt nach dieser Musik. Auch die Gäste. Sie fragten ihn nach der Musik und der Band. Nur ein paar Beispiele.

 

2019 waren wir auf dem Stoned from the Underground Festival, trafen Seppi, machten ein lustiges Foto mit ihm, unterhielten uns, alles war gut. Ein paar Minuten später trafen wir Matte, völlig am Boden zerstört, und er erzählte uns, dass Steffen eine seltene Form von Wirbelsäulenkrebs hat, die schwer zu heilen ist.

Wir hatten die Ehre, dass My Sleeping Karma stets versucht haben, aufzutreten, selbst 2021 während der Covid-Krise und 2022 bei ihren wenigen Konzerten im Sommer. Wir haben es vermieden, mit Steffen über seine Krankheit zu sprechen, um ihn nicht unter Druck zu setzen, was eine Krankheit wie Krebs nur fördert.

 

Ich weiß nicht, wie ich auf die Idee kam, den Mother Engine-Konzertbericht beim diesjährigen Desertfest in Berlin mit folgendem Satz zu beginnen: „Es ist mehr als möglich, dass My Sleeping Karma nicht mehr so lange in ihrer Besetzung existieren werden. Das wäre sehr traurig.“

Der einzige Grund könnte sein: Wir sind ein Organismus, der auf einer bestimmten Frequenz schwingt, und genau das haben My Sleeping und insbesondere Steffen mit seinem Blick für das große Ganze – bewusst oder unbewusst – mit ihrer Musik geschaffen.

 

Ich bin gleichzeitig unendlich dankbar für die Musik und die Momente mit My Sleeping Karma und unendlich traurig über den physischen Verlust ihres Masterminds Steffen. Sein metaphysisches Erbe wirkt weiter, sowohl in der Musik als auch in den gemeinsamen Momenten.

Danke, dass wir dabei sein durften.


We heard My Sleeping Karma for the first time at the Hellfest 2011 in a 30 minutes slot from 11.30 - 12 a.m. We never heard this kind of music before and we were fascinated about the floating heaviness of this music. So we went to see them half a year later in Munich´s Feierwerk. The same procedure happened in 2013; first gig at the Hellfest, half a year later Feierwerk. We slowly got into touch with all the members and Steffen had this look for the whole concerning music and what music creates. Actually, he was the drummer I wanted to play with once in my life.

The contact and the chats were always to limited thanks to the concerts and the around where we met My Sleeping Karma. But these 10 or 15 minutes always were intense and heartfelt, no matter where we saw My Sleeping Karma. 

I realized many times the positive power of My Sleeping Karma´s music. For example in 2016, when I gifted a self-burned "Best of" to a girlfriend who celebrated her 50th birthday. She usually painted mandalas and with My Sleeping Karma, she could listen to acoustic mandalas. After two songs she was completely blown away, calmed and pushed at the same time. Or the chief-waiter in a sushi restaurant in Lissabon in 2019; he played some relaxing music and i gifted him a Youtube playlist and he went completely crazy about this music. Also the guests. They asked him about this music and band. Only a few examples to mention.

In 2019, we went to the Stoned from the Underground Festival and we met Seppi and we took a funny foto with him, had a chat, everything was fine. A couple of minutes later, we met Matte, completely devastated, and he told us that Steffen has a rare kind of spine cancer which is difficult to cure.

We had the honor that My Sleeping Karma always tried to perform, even in 2021 during the Covid-Crisis and 2022, on their few concert during summer. We avoided talking with Steffen about his illness so as not to put pressure on him, which only encourages an illness like cancer. 

I don't know how I got the idea to start the Mother Engine concert report at this year's Desertfest in Berlin with the following sentence: "It is more than possible that My Sleeping Karma will not exist in their line-up that long anymore. Which will be very sad".

The only reason could be: we are an organism that vibrates at a certain frequency and that was - consciously or unconsciously - what My Sleeping and especially Steffen with his view for the big picture created with their music.

I am simultaneously endlessly grateful for the music and the moments with My Sleeping Karma and at the same time endlessly saddened by the physical loss of their mastermind Steffen. His metaphysical legacy continues to resonate, both in music and in the moments together.

Thank you for letting us be part of this whole thing.